10 Dinge, die Sie nie zu Ihrem Chef sagen sollten

Es ist immer wichtig darauf zu achten was wir zu unseren Chef's sagen. Egal ob es sich dabei um einen kleinen Verbesserungsvorschlag handelt oder um ein großes Projekt, wichtig ist dass Sie achten wie Sie dies rüberbringen. Denn schon der kleinste Ausrutscher kann Ihnen Ihre Karriere zerstören.

Ein guter Tipp ist es deshalb oft erst darüber nachzudenken was Sie wirklich vorbringen möchten. Machen Sie eine Pause und formulieren Sie Ihre Worte geschickt, sodass Sie Ihr Arbeitgeber nicht falsch aufnehmen kann. Vermeiden Sie mit Ihren Gedanken und Ideen rauszuplatzen um diese am Ende zu bereuen.

Um Sie vor solchen Fehlern zu bewahren, stellen wir Ihnen heute 10 Sätze vor, die Sie lieber nicht in Gegenwart Ihres Chef's erwähnen sollten.

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1. "Ich weiß nicht!"

Sie wissen vielleicht nicht auf jede Frage eine Antwort. Vermeiden Sie aber trotzdem vor Ihrem Chef den Satz "Ich weiß nicht" zu sagen. Versuchen Sie dahingegen bestmöglichst zu antworten und gegebenfalls zu schätzen. Zeigen Sie Ihrem Arbeitgeber das Sie gewillt sind neue Lösungen zu finden.

 

2. "Ich bin im Moment sehr beschäftigt, kann das warten?"

Es ist Ihre Aufgabe herauszufinden welche Ihrer Aufgaben welche Priorität besitzen. Ein kleiner Tipp am Rande ist aber sich an den Prioritäten Ihres Chefs zu orientieren um Ihre Aufgaben auch den richtigen Stellenwert zu geben. Jedoch sind Prioritäten nicht immer gleich und ändern sich sehr oft. Fragen Sie diesbezüglich bei Ihrem Arbeitgeber nach, ob Sie diese ändern sollten, bevor Sie gleich abwinken anstatt eine Aufgabe anzunehmen.

 

3. "Nein!"

Manchmal ist es notwendig sich seine Grenzen einzugestehen und dem Arbeitgeber eine Sache zu verneinen. Achten Sie jedoch darauf, dass dies in einem höflichen Umgangston erfolgt und sich Ihr Vorgesetzter nicht auf den Schlips getreten fühlt. Ein  "Nein" ist auch nur akzeptabel, wenn Sie es ausreichend erklären und Ihren Standpunkt klar darlegen können. Wenn Sie Ihr Arbeitgeber zum Beispiel frägt ob Sie heute an einem Projekt mitarbeiten können, dann sollte Ihre Antwort nicht ein schlichtes "Nein" sein. Formulieren, Sie Ihre Antwort um und sagen Sie stattdessen: "Heute wird es für mich eine Herausforderung werden an zwei Sachen gleichzeitig zu arbeiten. Wenn dieses Projekt aber die höchste Priorität hat, werde ich mich gerne darum kümmern.

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4. "Welche Vorteile habe ich dabei?"

In der Arbeit besteht ein ständiges geben und nehmen. Genauso wie sie schätzen, dass Ihnen geholfen wird, schätzen dies auch Ihre Kollegen. Versuchen Sie deshalb zu vermeiden aus jeder Situation Ihre eigenen Vorteile zu ziehen. Denn dies kommt nicht nur schlecht bei Ihren Kollegen an, sondern auch bei Ihrem Chef. Das Wort "Team-Player" wird deshalb groß geschrieben und sollten von jeden Arbeitnehmer auch ernst genomen werden!

 

5. "Ich kann nicht!"

Eine "Ich kann das nicht"-Einstellung kommt beim Arbeitgeber nur selten gut an. Denn mit dieser Art zeigen Sie Ihrem Chef, dass es Ihnen an Selbstbewusstsein, Durchsetzungskraft und Risikobereitschaft mangelt. Eigenschaften, die ein guter Arbeitnehmer undbedingt aufweisen sollte. Um bei Ihrem Vorgesetzen zu punkten, sollten Sie sich deshalb von diesem Satz verabschieden.

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6. "In meinem letzten Job haben wir das anders gemacht!"

Kein Chef mag einen Arbeitnehmer, der meint er weiß alles besser. Überlegen Sie deshalb gründlich, ob Sie diesen Satz wirklich vor Ihrem Arbeitgeber erwähnen möchten. Grundsätzlich wird davon eher abgeraten, falls Sie aber einen wirklich guten Vorschlag haben, können Sie diesen auch gerne vorbringen. Versuchen Sie Ihren Vorgesetzten aber nicht gleich direkt mit Ihrem Vorschlag zu konfrontieren. Besser ist es sich mit Fragen voranzutasten.

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7. "Es war nicht mein Fehler, es war (Name) Fehler!

Andere für Fehler zu beschuldigen und beim Arbeitgeber anzuschwärzen ist ein absolutes No-Go. Wenn Sie unschludig sind und der Fehler nicht bei Ihnen liegt, sollten Sie das Ihrem Chef genau erklären. Trotzdem sollten Sie nie Fehler auf Andere schieben. Denn der Schlüssel eines guten Arbeitnehmers ist es Verantwortung zu nehmen. Sollten Sie Mist gebaut haben, müssen Sie dazu genauso stehen, wie zu Ihren Erfolgen. Vermeiden Sie deshalb mit Ihrem Finger auf Andere zu zeigen. Dies kommt niemals gut beim Chef an.

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8. "Ich kann nicht mit Ihm / Ihr arbeiten!"

Diesen Satz können Sie gerne zu Schulzeiten benutzen. In der Arbeitswelt hat er aber nichts zu suchen. In Ihrem Job erwartet man, dass Sie sich über persönliche Differenzen selbst hinwegsetzt können. Ohne die Hilfe Ihres Arbeitgebers. Auch wenn Sie eine Person nicht leiden können, vermeiden Sie dies Ihrem Vorgesetzten gleich mitzuteilen.

 

9. "Ich werde es versuchen."

Viele Arbeitnehmer denken das diese Antwort in der heutigen Arbeitswelt noch akzeptabel ist. Um sie genau aufzuklären, dass ist sie leider nicht mehr. Denn versuchen heißt nicht wirklich erledigen. Wenn Sie Ihrem Chef sagen, Sie werden versuchen eine Aufgabe abzuschließen, hinterlässt das beim Arbeitgeber ein unsicheres Gefühl. Dieser möchte sich nämlich auf Sie verlassen. Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie Ihren Arbeitgeber fragen ob Sie Ihr Gehalt pünktlich zu Ende des Monats erhalten und dieser antwortet schlicht und einfach mit. "Ich werde es versuchen!"?

 

10. "Das ist unmöglich!"

In einem Unternehmen, möchte Ihr Arbeitgeber nur selten Negativität oder Unentschlossenheit bei seinen Mitarbeitern sehen. Wenn Sie Bedenken bei einem bestimmten Projekt oder einer Aufgabe haben, sollten Sie dies Ihrem Chef mitteilen. Am Besten teilen Sie Ihre Gedanken mit Ihrem Arbeitgeber oder versuchen Ihre Bedenken vorsichtig vorzubringen. Achten Sie dabei, dass Sie eine positive Ausstrahlung haben und Ihrem Vorgesetzten zeigen, dass Sie wirklich alles notwendige für ein Projekt tun werden. 

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