Gern gemachte Fehler im Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch ist ein bei vielen Arbeitnehmern gefürchteter Prozess. Sie können zwar Fehler machen, welche eventuell vermeidbar gewesen wären, dennoch sollten Sie das Vorstellungsgespräch auch für sich nutzen. Um festzustellen ob Sie auch dieselben Vorstellungen von den zukünftigen Tätigkeiten haben wie Ihr potenzieller Arbeitgeber, sollten Sie diesem ebenfalls Fragen stellen. Damit Sie nach dem Gespräch zufrieden mit sich sind, hier nun unsere Tipps zur Vermeidung von typischen Fehlern.

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Fehler Nummer 1: Unvorbereitet sein

Natürlich sollten Sie als Bewerber steht's gut vorbereitet sein, wenn Sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Jedoch machen immer noch viele den Fehler, dass Sie sich nicht ausreichend über das Unternehmen informieren und unvorbereitet in Ihr Gespräch starten. Das dies nicht gut beim Arbeitgeber ankommt sollte Jedem klar sein.

Wichtig ist es deshalb immer, dass Sie sich richtig vorbereiten! Lesen Sie sich die Internetseite des Unternehmens genau durch. Machen Sie sich vielleicht auch ein paar Stickpunkte über die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten. Denn nur wenn Sie gut vorbereitet sind und mit Ihrem Wissen und Ihrer Persönlichkeit brillieren können, haben Sie auch die Chance sich gegen Ihre Konkurrenten durchzusetzten.

Fehler Nummer 2: Falsche Kleidung

Achten Sie darauf, dass Ihr Outfit auch wirklich PASSEND für Ihr Vorstellungsgespräch ist. Meiden Sie zu kürze Röcke oder Kleider. Die Devise "weniger ist mehr" sollte vermieden werden. Arbeitgeber legen Wert auf einen seriösen ersten Eindruck. Überlegen Sie sich deshalb ein Outfit, dass zu Ihnen passt und in dem Sie sich wohl fühlen. Es macht keinen Sinn sich in einen zu engen Blazer oder ein unbequemes Kleid zu zwängen wenn Sie sich darin nicht wohl fühlen. Das Interview selbst stellt für uns manchmal eine unangenehme Situation dar, warum sollten Sie sich deshalb auch noch zusätzlich in Ihrer Kleidung unwohl fühlen!?

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Fehler Nummer 3: Schlechte Kommunikation

Nicht nur wie Sie sich artikulieren ist wichtig, auch Ihre nonverbale Kommunikation wie beispielsweise ein fester Händedruck und direkter Augenkontakt überzeugen Arbeitgeber. Es zeigt, dass Sie Ihren Gegenüber ernst nehmen und zollt zudem Respekt.

Versuchen Sie einen selbstbewussten Eindruck während Ihres Gespräches zu machen. Achten Sie auf Ihre Wortwahl und sprechen Sie deutlich und in einer angemessenen Lautstärke, sodass der potenzielle Arbeitgeber Sie auch verstehen kann. Auch das Miteinbeziehen in Gesprächsthemen kann einen positiven Eindruck beim Arbeitgeber hinterlassen. Probieren Sie es aus!

Fehler Nummer 4. Zu viel Kommunikation

Nicht nur eine schlechte Art sich auszudrücken sollte vermieden werden, auch pausenloses Reden ohne Punkt und Komma um mögliche Stille zu vermeiden ist nicht ratsam. Zum einen kommt der Arbeitgeber nicht dazu Ihnen Fragen zu stellen oder Ihnen welche zu beantworten, zum anderen erzählen Sie möglicherweise Dinge die für das Gespräch nicht relevant sind.

Üben Sie deshalb vorher zu Hause Ihre persönliche Vorstellung und achten Sie darauf, dass diese kurz und präzise ist. Vermeiden Sie lange Ausschmückungen und Themen, die für das Unternehmen nicht wirklich von Interesse sind. Bedenken Sie immer, dass Ihre Gesprächsdauer begrenzt ist, dass hilft sich auf das Wichtigste zu konzentrieren.

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Fehler Nummer 5: Zu wenig Kommunikation

Dieser Fehler stellt den Gegenpart zu Fehler Nummer 4 dar. So anstrengend es für Arbeitgeber ist mit Bewerbern zu sprechen, die Ihnen am liebsten die ganzen Lebensgeschichte erzählen würden, umso schwerer ist es mit Personen zu kommunizieren, die das genaue Gegenteil sind. Bedenken Sie deshalb auch zu wenig Kommunikation ist kein Pluspunkt. Wenn Sie von Natur aus eher zurückhaltend sind, könnte es Ihnen helfen, dass Gespräch zu Hause mit Freunden oder Familienmitgliedern zu üben. Es sollte ein ausgeglichenes Gespräch entstehen ohne einsilbige Antworten.

Fehler Nummer 6: keine Manieren

Gute Manieren sind das A und O in einem Vorstellungsgespräch, dazu gehören aufmerksames Zuhören, aktives Teilnehmen an dem Gespräch und bei möglichen Unklarheiten Fragen zu stellen. Ihnen gestellte Fragen sollten Sie stets ehrlich und nicht zu knapp beantworten. Auch die Haltung ist wichtig, setzen Sie sich aufrecht hin und auf die komplette Sitzfläche des Stuhles. Spiegeln Sie das Verhalten Ihres Gegenüber, setzt dieser sich bequem in seinen Stuhl können Sie sich auch ein wenig entspannen, dennoch gilt es, Haltung zu bewahren.

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Fehler Nummer 7: Üble Nachrede

Ein weiterer beliebter Fehler ist die üble Nachrede. Wenn Sie in Ihrem Bewerbungsgespräch nach früheren Arbeitgebern gefragt werden, sollten Sie diese nicht durch den Kakao ziehen. Sätze wie "Ich bin froh, aus diesem Unternehmen raus zu sein" oder der "Der Chef war ein kompletter Vollidiot" sollten absolut vermieden werden. Den dies wirft kein schlechtes Licht auf Ihren früheren Arbeitgeber, sondern auf Sie selbst.

Bedenken Sie, dass die Arbeitswelt oftmals kleiner ist, als man denkt. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der zukünftige und der vergangene Arbeitgeber kennen, ist gar nicht so abwegig, vor allem wenn Sie in derselben Branche agieren. Um einen möglichst guten Eindruck zu hinterlassen, sollten Sie deshalb sachlich von Ihrer früheren Arbeitsstelle erzählen.

Sie wollen wissen wie man es richtig macht? Wir haben ein kleines Video für Sie, dass Ihnen zeigt auf was Sie in Zukunft achten sollten.