Zehn Tipps, um Stress bei der Arbeit zu vermeiden

Stress wurde vom Modewort zur Volkskrankheit

Wie begegnet man Stress?

Dieser Artikel kann Ihnen bei der Bewältigung von Stress helfen. Stress tritt überall in unserem alltäglichen Leben auf: in der Universität, auf der Arbeit, ja sogar in der Freizeit. In diesem Post finden Sie Anregungen, um auf allen drei Ebenen der Stressampel gegen Stress anzugehen. Wenn Sie mehr über das Phänomen Stress und die Stressampel erfahren möchten, lesen Sie diesen Blog-Post vom 22.06.2015: 'Stress bei der Heimarbeit, wie äußert er sich?'.

Bewältigung auf der Ebene der Stressoren

Wahren Sie Den Blick Für Das Wesentliche

  • Delegieren Sie Arbeitsaufgaben – auch im Home-office, wenn Sie auf sich allein gestellt sind sollten Sie einsehen, dass Sie nicht alles alleine erledigen können. Vertrauen Sie darauf, dass andere Aufgaben genauso gut erledigen können wie Sie und verteilen Sie Aufgaben, die besonders zeitraubend aber nicht besonders anspruchsvoll sind.
  • Sagen Sie „Nein“ – es fällt schwer, jemandem einen Gefallen auszuschlagen. Wichtig ist dennoch, dass Sie Ihre eigenen Aufgaben im Auge behalten und sich nicht von anderen mit Arbeit zuschütten lassen. Es ist besser, direkt eine Bitte auszuschlagen, als im Endeffekt diese nicht erfüllen zu können.
  • Strukturieren Sie Ihre Arbeitsaufgaben gezielt – teilen Sie sich große Aufgaben in kleine Häppchen ein und setzen Sie eine Bearbeitungszeit für Ihre Aufgaben fest. Das mag anfangs schwierig erscheinen, im Laufe der Zeit werden Sie jedoch merken, dass Sie besser darin werden, Ihre Arbeit zu strukturieren.

Bewältigung auf Ebene der Stressverstärker

Nobody Is Perfect

  • Hinterfragen Sie perfektionistische Leistungsansprüche – niemand ist perfekt. Diese Tatsache ist nicht einfach zu akzeptieren. Es ist jedoch gesund einzusehen, dass man nicht alles gleich gut kann. Diese Erkenntnis wird Ihnen helfen, Ihr Stresslevel zu reduzieren und herauszufinden, was Ihnen besonders liegt. Akzeptieren Sie Ihre Leistungsgrenzen und verbessern Sie Ihre Fähigkeiten in den Bereichen, die Ihnen besonders liegen.
  • Wahren Sie innere Distanz - Arbeit und Leistung definieren Sie nicht. Identifizieren Sie sich also weniger über alltägliche Aufgaben und mehr darüber, was Sie persönlich auszeichnet. Mit etwas Abstand betrachtet sieht die Lage im Büro direkt weniger dramatisch aus.
  • Wahren Sie den Blick für das Wesentliche – seien Sie dankbar über das, was Sie erreicht haben. Sie dürfen ruhig stolz auf sich sein. Kleine Unwegbarkeiten können schnell den Blick für das trüben, was Sie bereits erreicht haben. Versuchen Sie das bewusst zu vermeiden.

Bewältigung auf Ebene der Stressreaktionen

Bewegen Sie Sich

  • Bewegen Sie sich und treiben Sie Sport - Nach Feierabend möchte man sich am liebsten hinlegen und entspannen. Für den Körper und Geist ist dies allerdings nicht das Richtige. Es ist wichtig für Sie, Sport zu treiben. Ihr Körper wird so bewegt und ihr Kopf kann abschalten.
  • Führen Sie entlastende Gespräche, suchen Sie Trost und Ermutigung - Geben Sie ruhig zu, wenn Sie etwas belastet und Sie gestresst sind. Manchmal hilft es, sich Anregungen von jemandem zu holen, der einen anderen Blick auf die Dinge hat. 
  • Halten Sie an Ihren Hobbies fest - Sei es Sport, ein regelmäßiger Kochabend mit Ihren Freunden/innen oder eine andere Aktivität, die Ihnen Freude bereitet, es ist wichtig, dass Sie diese Dinge einhalten. Es hilft Ihnen sich ausgeglichener zu fühlen und Ihre sozialen Kontakte zu pflegen. 
  • Entspannen Sie sich regelmäßig - Im hektischen Alltag bleibt heutzutage wenig Zeit für Entspannung. Fangen Sie an, sich auch mal eine Auszeit zu gönnen. Das kann durch bewusste Pausen geschehen, in denen Sie autogenes Training, progressive Musekelentspannung oder Meditation praktizieren. Lassen Sie sich aber auch einfach mal verwöhnen, in einem Spa zum Beispiel.