5 Social Media Fehler, die sich negativ auf Ihren Job auswirken können

Egal ob Freiberufler, von zu Hause arbeitend oder auf Jobsuche

Die sozialen Medien sind mittlerweile fester Bestandteil unseres Lebens, so mancher versucht sie zu umgehen, doch so richtig drum herum kommen wir nicht und die wenigstens wollen das. Viele von uns sind den ganzen Tag online und immer und überall erreichbar, doch seien Sie vorsichtig mit Informationen, Bildern und Co., die Sie im Internet teilen. Wir geben Ihnen heute 5 Tipps über Dinge, die Sie definitiv vermeiden sollten im Umgang mit den neuen Medien.

1. Sich im Netz über den Job beschweren

Es finden sich im Netz immer wieder Hitlisten von den dämlichsten Job-Posts in Social Media Netzwerken, doch so lustig das auf den ersten Blick sein mag, es gibt eindeutig zu viele Menschen, die sich über ihren Job im Internet beschweren, ohne die Konsequenzen zu bedenken. Prinzipiell gilt: beschweren Sie sich niemals im Social Media über Ihren Job, Ihre Kollegen, Ihren Vorgesetzten oder andere Mitarbeiter des Unternehmens, das Ihren Lebensunterhalt finanziert.
So heimelig, wie man sich manchmal im Netz fühlen mag, vor allem wenn man meint man hätte die Privatsphäreeinstellungen im Griff, einmal etwas online gestellt ist es für immer im Netz, ob es 'geliked', geteilt auf andere Chroniken gepostet, getweetet oder ein Screenshot erstellt wird, man kann es nicht zurück nehmen. Tuen Sie sich also einen Gefallen und lassen Sie Ihr Berufsleben und die Empfindungen darüber aus den sozialen Medien raus.

Mies -gelaunter Papier Smiley

2. Rechtschreib- und Grammatikfehler sind ein No-go!

Auch wenn es bequem ist, das ein oder andere Wort abzukürzen oder gar eine neue Schreibweise zu erfinden wenn wir etwas posten, lassen Sie das lieber bleiben! Eine Studie aus 2014 von Jobvite ergab, dass 66 Prozent der Personalvermittler von schlechter Rechtschreibung und Grammatik abgeschreckt werden. Die Form Ihrer Kommunikation wirkt nachlässig und unbedacht. Personaler befürchten es würde sich auf Ihre Kommunikation im Job übertragen. Also geben Sie sich sprachlich Mühe beim Posten aktueller Erlebnisse, Gefühlszustände oder ähnlichem ;)

3. Wilde Partybilder - das will niemand in der Firma sehen

Die Debatte darüber, ob es rechtens und vorallem fair ist die Bilder von Bewerbern und Mitarbeitern in den sozialen Medien anzusehen ist immernoch nicht ausgestanden. Auch wenn das Privatleben nicht in direkter Verbindung zu der Arbeit steht, sollten Sie es dennoch vermeiden Bilder von exzessiven Partynächten zu posten. Natürlich ist es normal, Abends feiern zu gehen und Bilder von feiernden Menschen und Drinks wird Ihnen auch kein Arbeitgeber zur Last legen.
Aber wenn sich Bilder finden auf denen Sie komatös herum liegen, macht das nicht den besten Eindruck auf Ihre Mitmenschen und ob Kollegen und Vorgesetzte wollen oder nicht, solche Bilder verzerren das Bild über Sie als Person und Sie könnten eventuell doch als ungeeignet für den Job empfunden werden.

Betrunkener Mann Schäft Im Park

4. Googeln Sie sich selbst

Wann haben Sie sich das letzte mal selbst gegoogelt? Untersuchungen ergaben, dass 85 Prozent der Personaler die Bewerber für einen Job googeln. Sollte es schon länger her sein, dass Sie nach sich selbst im Netz gesucht haben, fangen Sie doch gleich mal damit an. geben Sie einfach Ihren Namen in die Suchleiste ein und schauen Sie, was Goggle über Sie verrrät.
An erster Stelle stehen meist die Profile der sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, LinkedIn, Google+ usw.; stellen Sie also sicher, dass Ihre Profile attraktiv für potenzielle zukünftige Arbeitgeber sind.
Was tun, wenn Sie unvorteilhafte Inhalte über sich finden
Um was für Informationen es sich auch handeln mag, die Sie gerne etwas weiter unten in der Ergebnisliste hätten, fügen Sie neue, positive Informationen und Inhalte zu Ihren Profilen hinzu. Je mehr neues und positives über Sie zu finden ist, desto weiter unten erscheinen die unliebsamen Dinge im Suchergebnis, ein Gastbeitrag auf relevanten Webseiten oder ein Beitritt zu beruflich relevanten Gruppen können Sie nach vorne bringen.

5. Managen Sie ihr persönliches und professionelles Profil vernünftig

Berufliches und privates sollte nicht nur allgemein getrennt werden, auch sollte sich diese Unterteilung in ihren Social Media Profilen wiederspiegeln. Haben Sie zwei verschieden Accounts so trennen Sie konsequent die Posts nach Zielgruppe. Achten Sie bei Ihrem beruflichen Profil dennoch darauf, menschlich und nahbar rüber zu kommen, damit die Leute eine grobe Vorstellung haben, um welche Person es sich hinter dem Bildschirm handelt. Legen Sie für sich selbst fest wie oft und wie lange Sie auf und über Ihre Profile erreichbar sein wollen, dann steht einem produktiven und wohlmöglich geschäftsfördernden posten nichts mehr im Wege.